Zugdienst
Am Mittwoch, den 18. Februar 2026 führte die Feuerwehr Isenbüttel einen umfangreichen Zugdienst mit insgesamt 25 Teilnehmern durch. Ziel der Übung war es, unter realistischen Bedingungen die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte bei einem komplexen Brandeinsatz zu trainieren.
Das angenommene Einsatzszenario lautete: Feuer im Kindergarten Am Wendehof 4, ausgelöst durch Renovierungsarbeiten.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatte sich bereits dichter Rauch im Gebäude ausgebreitet. Laut Übungslage galten vier Personen als vermisst.
Zum Einsatz kamen der ELW, das LF 16, das TLF 16 sowie das MZF. Nach einer schnellen Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurde umgehend die Menschenrettung unter Atemschutz eingeleitet. Mehrere Trupps durchsuchten systematisch das Gebäude. Vier vermisste Personen konnten aufgefunden und ins Freie gebracht werden. Eine Person war bewusstlos und musste außerhalb des Gefahrenbereichs reanimiert werden. Die Wiederbelebungsmaßnahmen wurden durch die Einsatzkräfte durchgeführt und parallel die Betreuung der übrigen geretteten Personen sichergestellt.
Gleichzeitig erfolgte die Brandbekämpfung im Innenangriff. Trotz schneller Maßnahmen hatte sich das Feuer bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet. Daher wurde zusätzlich ein Außenangriff vorbereitet, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Im weiteren Verlauf wurde das Gebäude mithilfe eines Überdrucklüfters umfassend entraucht, um verbliebene Rauchgase zu entfernen und die Sichtverhältnisse für die im Innenangriff befindlichen Atemschutztrupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung zu verbessern.
Der Zugdienst verlief strukturiert und erfolgreich. Von der Menschenrettung über die medizinische Versorgung bis hin zur Brandbekämpfung und Entrauchung – konnten zügig und koordiniert abgearbeitet werden. Die Übung zeigte einmal mehr die hohe Einsatzbereitschaft und das gute Zusammenspiel der Feuerwehr Isenbüttel.
Unser besonderer Dank gilt der Kindergartenleitung Heike Ahrens und der SG Isenbüttel für die Bereitstellung des Objektes.
Zugführer: Björn Peters, Mirko Armbrecht




